Babywasser-Test: Trinkwasseruntersuchung für Säuglinge und Babys

Ist Leitungswasser fürs Baby geeignet?

Säuglingsnahrung wird im Normalfall mit Wasser zubereitet. Ob Ersatzmilch, Folgemilch, Tee oder normales Trinkwasser: Mit dem Babywasser-Test stellen Sie sicher, dass ihr Kind keinen Schadstoffen ausgesetzt ist.

Was wird beim Babywasser-Test überprüft?

Bei einem Wassertest speziell für Baby werden mehrere Inhaltsstoffe überprüft. Nicht alle davon sind uns Erwachsenen als schädlich bekannt. Da Säuglinge jedoch im verhältnis zum Körpergewicht mehr Wasser zu sich nehmen als Erwachsene, steigt auch die Belastung mit Inhaltsstoffen. So kann ein „normaler“ Natriumgehalt im Leitungswasser für Ihr Kind bereits schädlich sein.

Der Baby-Wassertest beinhaltet eine Prüfung auf folgende Inhaltsstoffe:

  • Antimon
  • Arsen
  • Blei
  • Cadmium
  • Fluorid
  • Kupfer
  • Mangan
  • Natrium
  • Nickel
  • Nitrat
  • Nitrit
  • Sulfat
  • Uran

Wie funktioniert der Wassertest?

Mit einem Wasserschnelltest für Säuglinge und Babys können Sie die Trinkwasserqualität ihres Leitungswassers zu Hause ganz einfach überprüfen. Damit gewährleisten Sie eine gesunde und schadstoffarme Ernährung ihres Kindes.

Nach der Bestellung bekommen Sie ein Probeentnahme-Set zugesandt. Entnehmen Sie eine Wasserprobe, verschließen Sie das Gefäß richtig und schicken Sie es zurück an den Anbieter. Eine Anleitung und ein Rücksendekarton liegen normalerweise bei.


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Bei Ivario dauert die Zusendung des Probenbehälters nach der Bestellung ein bis zwei Werktage. Die Auswertung des Babywassertests benötigt ebenfalls nur wenige Tage. Das Ergebnis der Auswertung bekommen Sie ganz unkompliziert per Email zugesandt.

Warum sollte ich mein Leitungswasser testen lassen?

Babys brauchen viel Wasser, damit sich der Körper und das Gehirn entwickeln können. Im Vergleich zu einem Erwachsenen nehmen sie über die Nahrung viel mehr Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht auf. Entsprechend höher ist auch die Aufnahme der im Trinkwasser enthaltenen Mineralien und Spurenelemente. Ihr Säugling ist dadurch einer viel höheren Dosis an Uran, Natrium und anderen Stoffen ausgesetzt, dies kann zu Schäden in der Entwicklung führen.

Taugt das Wasser für Babys aus dem Geschäft etwas?

Ja, genau für dieses Wasser gilt die Trinkwasserverorednung als Richtlinie. Ist das Wasser mit dem Satz „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ gekennzeichnet, können Sie es ohne Bedenken für ihren Säugling verwenden.

Warum sollte ich dann mein Leitungswasser testen?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Leitungswasser ist um einiges günstiger als das für Babys kaufbare Wasser.
  • Plastikflaschen geben Weichmacher ab und belasten somit das in ihnen enthaltene Wasser
  • Plastikflaschen belasten die Umwelt
  • Auch beim Baden verschluckt dein Baby Wasser

Und am Wichtigsten:

  • Leitungswasser bekommen Sie frei Haus. Sie müssen keine Flaschen schleppen und können es direkt aus der Leitung trinken.

Bedenken Sie zudem, wie viel Wasser Sie für Ihr Baby und sich selbst benötigen. Ein Betrag von unter 50 Euro für einen Wassertest rechnet sich bereits nach einigen Wochen.


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Gibt es speziell für Babys Grenzwerte für Trinkwasser?

Ja, diese Grenzwerte gibt es. In der sogenannten Trinkwasserverordnung sind Werte festgelegt, die einen unbedenklichen Verzehr für Kinder gewährleisten. Leider gilt die Trinkwasserverordnung aber nicht für Leitungswasser. Sie regelt zwar die Werte für Mineralwasser und Tafelwasser, das Trinkwasser aus Leitungen unterliegt aber leider nicht den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerten.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn Sie Ihr Leitungswasser testen lassen, bevor Sie die Nahrung für Ihr Baby damit vorbereiten.

Welche Werte gelten laut Trinkwasserverordnung?

Die Trinkwasserverordnung regelt die Werte für Mineralwasser und Tafelwasser. Für Babynahrung darf das Wasser folgende Werte (in Milligramm (mg)) pro Liter nicht überschreiten:

  • Antimon 0,005 mg*
  • Arsen 0,005 Milligramm (mg)
  • Blei 0,01 mg*
  • Cadmium 0,003 mg*
  • Fluorid 0,7 mg
  • Kupfer 1,0 mg*
  • Mangan 0,05 mg
  • Natrium 20 mg
  • Nickel 0,02 mg*
  • Nitrat 10 mg
  • Nitrit 0,02 mg
  • Sulfat 240 mg
  • Uran 0,002 mg

Die mit einem Stern gekennzeichneten Angaben sind ebenfalls allgemeine Grenzwerte. Hier gelten keine Unterschiede zwischen Erwachsenen und Säuglingen.

Mit einem Wasserschnelltest für Säuglinge und Babys von Ivario können Sie überprüfen, ob das Leitungswasser in Ihrem Haushalt die Anforderungen für die Zubereitung von Babynahrung erfüllt. Der Test checkt die oben genannten Mineralien und Spurenelemente.

Tipp: Kochen Sie Trinkwasser für Babys vor der Verarbeitung ab, um Keime abzutöten.

Aber: Kochen die Wasser nie mehr als einmal auf. Wiederholtes aufkochen von Wasser kann zur Bildung von Legionellen im Trinkwasser führen.


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